Meine Social-Media-Pause: Ein Rückblick

Wow. So schnell sind zwei Wochen vorbei. Ehrlich gesagt, ich hätte noch ewig so weitermachen können. Es tat tierisch gut, ohne die ganzen schnellen Eindrücke, mehr oder weniger in den Tag hineinzuleben. Ich bin aber auch ganz schön faul geworden :D

Ganz am Anfang war ich ja überzeugt davon, dass ich gar nichts tun werde. Nicht schreiben, nicht an meinen Projekten arbeiten. An die sommerliche Social-Media-Pause bin ich mittlerweile ja schon gewöhnt. Ich weiß gar nicht, wie viele Jahre ich das jetzt schon mache. Vor drei Jahren war es besonders schlimm, denn ich stand auch im Reallife plötzlich ganz allein da. Mein Ex-Freund hatte meine Wohnung entgültig verlassen und ich wusste nicht wohin mit mir. Über die nächsten Monate schlitterte ich trotz Online-Kontakte nach und nach in eine leichte Winterdepression (?) ausgelöst durch Einsamkeit.

Diesmal war es anders. Ich hatte meinen Freund an meiner Seite, wir haben die Zeit zu zwei genossen, waren schimmen und im Kino (Christopher Robin fand ich wirklich sehr schön) und ich habe mir wieder richtig Zeit zum Lesen genommen. Natürlich hatte ich gedacht, dass ich den Kalender längst fertig haben werde, wenn ich mich wieder bei euch melde. Aber ich habe die letzten zwei Wochen doch sehr gemütlich begangen - wenn man mal von einigen unangenehmeren Reallife-Terminen absieht xD

 

Die Pause hat mir wie erhofft neue Energie gegeben, ich habe das Sommerloch ohne irgendwelche Frustrationen überstanden, sodass ich mit viel Motivation und Inspiration in die zweite Jahreshälfte starte. Und auch wenn ich mehr oder weniger offline war, habe ich mir auch viele Gedanken über das hier gemacht. Was will ich machen, wie will ich es machen. Ich habe auch wieder angefangen zu vloggen. Es wird also (hoffentlich) auch wieder regelmäßig Youtube-Videos von mir geben - wenn auch in größeren Abständen.

Beim Lesen gehe ich gerade wieder richtig auf. Habe ich in den letzten Jahren eher Zurückhaltung bezüglich Leseapps und Leselisten geübt, versuche ich es nun genau anders herum. Ich schreibe mir auf, welche Bücher ich gelesen habe. Das motiviert bisher richtig. Auch meine Morgenroutine beginnt mit Lesen, bis jetzt bleibt das Smartphone, was den Social-Media-Konsum angeht bis in die zweite Tageshälfte liegen. Denn das habe ich auch verstanden: Ich muss nicht jederzeit erreichbar sein und darf mir aussuchen, wem ich wann und wie folge, was ich konsumiere und in welchen Maßen.

 

Wer aufmerksam ist, hat vielleicht auch gesehen, dass sich ein paar Dinge in der Zwischenzeit geändert haben. Endlich habe ich wieder eine eigene Domain. Es hat mich einige Grübeleien und ein paar Wochen sparen gekostet, aber ich bin sehr glücklich, dass es nun soweit ist. Leider, mehr oder weniger, wird in den Suchmaschinen noch meine .com-Domain angezeigt, die ja schon seit ein paar Monaten nicht mehr verfügbar ist, aber ich hoffe, das wird sich wieder einrenken. Das .de war eine bewusste Entscheidung, wenn eben auch mit ein paar Einbußen.

In der Sidebar (für die Smartphonemitleser ganz unten auf dieser Seite, für alle anderen links neben diesem Text) habe ich die News aktualisiert. Es wird langsam spannend beim Thema Schreibkalender 2019 und ich muss mich langsam wirklich sputen :D Außerdem habe ich alle Social-Media-Kanäle aufgenommen, die ich so betreue. Bei Facebook bin ich bisher immer noch dabei, alle drei Anlaufpunkte - Seite, Profil und Gruppe - parallel mit unterschiedlicher Gewichtung zu managen. Ich werde einfach gucken, wie Facebook sich in Zukunft macht. Am zuverlässigsten bin ich auf Instagram zu finden, aber auch die Leserplattformen Goodreads und Lovelybooks versuche ich wieder intensiver zu nutzen und meinen Lesestatus regelmäßiger zu aktualisieren.

 

Und jetzt die wichtigste Frage: Wie habt ihr den Sommer so verbracht?

 

Scherz. Jedenfalls so halb ^^ Was habe ich verpasst, das ihr mir gerne mitteilen möchtet?

 

Ich sitze jetzt jedenfalls wieder regelmäßig am Schreibtisch und werde euch über den Fortschritt meiner Projekte berichten :-)

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